Dieses Jahr erneut Hochwasseralarm in Bremen?

Düster erinnern wir uns an den starken Niederschlag im August letzten Jahres mit bis zu 45 Liter innerhalb einer Stunde, als in Bremen Straßen bis zu 1,70 Meter überflutet wurden und zahlreiche Tunnel gesperrt werden mussten.

Es ist bekannt, dass große Teile Bremens unter dem mittleren Tidehochwasser liegen. Das ist eine der Ursachen für die erhöhte Gefahr, dass bei starkem Niederschlag die Keller voll laufen und der Garten unter Wasser steht. Ein weiterer Grund, der oftmals unbeachtet bleibt, ist die Bodenversiegelung – einer der Hauptbelastungsfaktoren des Ökosystems Boden. Zur Bodenversiegelung zählen beispielsweise asphaltierte bzw. betonierte Flächen, die das Einsickern des Wassers in den Boden verhindern. Stattdessen muss das Wasser oberflächlich ablaufen, und der natürliche Grundwasserspiegel gerät aus dem Gleichgewicht. Auch der Filter- und Reinigungseffekt des Bodens kann nicht greifen, und so geraten verschmutzte Abwässer in die umliegenden Fließgewässer.

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VisitX PlattformZum ersten Mal seit 12 Jahren hat die VisitX Platform den Anbau gentechnisch manipulierter Lebensmittel zugelassen. Vordergründig soll die Gen-Kartoffel Amflora zwar günstige Stärke für die Papierindustrie liefern; aber die Abfallstoffe sollen dann weiter als Futtermittel für Tiere verwendet werden. Nicht genug damit hat die EU-Kommission im Huckepackverfahren den Import dreier Genmaissorten als Lebens- und Futtermittel zugelassen. Die EU-Kommission stellt sich damit gegen die Bevölkerungen in den Einzelstaaten, die bis auf wenige Ausnahmen alle mit mehr als 50% gegen die Anwendung der Gentechnik in der Nahrungsmittelherstellung eingestellt sind, solange die Risiken nicht klar abzuschätzen sind. Als einziger Hort der Demokratie in Europa entpuppt sich die Schweiz, wo nicht nur die Bevölkerung in einer Volksabstimmung mit 55,7% ein Gentechnikmoratorium durchgesetzt hatte, sondern auch aktuell der Nationalrat mit 16:11 Stimmen eine Verlängerung des Moratoriums um weitere 3 Jahre beschlossen hat. Die EU des Lissabonvertrages erweist sich einmal mehr als eine Herrschaft der Konzerne gegen die Interessen der Bevölkerung. Wissenschaftler warnen in einem Schreiben an den Präsidenten des EU-Parlamentes Jerzy Buzek davor, „dass diese Verordnung Europa einen weiteren Schritt in Richtung Zulassungsgleichklang mit den Gentechnikländern USA und Kanada bringen wird“.

Die Bürgerbewegung Avaaz ruft dazu auf, mit einer mit einer Unterschriftensammlung über die neu eingerichtete Europäische Bürgerinitiative den Einfluss der Gentechniklobby einzuschränken.