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| Aktuelles
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Autofreier Sonntag am 05.09.2010 |
An diesem Sonntag wird die Bremer Innenstadt gestperrt um zu zeigen das es mobil sein ohne
Auto auch Spass machen kann.
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- http://www.autofreibremen.de/
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Bremen in Zahlen |
Das Statistische Landesamt Bremen hat die Broschüre "Bremen in Zahlen 2010" herausgegeben.
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- http://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/detail.php?id=33328
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Bremen macht mobil |
Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Verbesserung der Situation in Bremen sagt Senator Dr. Reinhard Loske. Mit der Eröffnung von drei neuen mobil.punkten (Admiralstraße in Findorff, Birkenstraße in Mitte, Elsasser Str./ Straßburger Str. in Schwachhausen) sowie der Erweiterung des bestehenden mobil.punktes Am Dobben macht Bremen einen weiteren wichtigen Schritt zu Entlastung der Parkraumsituation in den innerstädtischen Gebieten.
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- http://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/detail.php?id=32775
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Innenministerium warnt vor Identitätsdiebstahl |
Online-Identitäten werden gestohlen und missbraucht: Eine neue Studie des Bundesinnenministeriums zeigt die Methoden und Techniken, mit denen Kriminelle auf digitale Beutezüge gehen. Genaue Zahlen gibt es nicht - aber eine beunruhigende Entwicklung...
(Quelle-Spiegel.de)
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- http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,699696,00.html
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Wenn die Zecke zusticht |
Tipps zum Schutz vor Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
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- http://www.nabu.de/oekologischleben/gesundheit/tipps/zecken/index.html
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33. Internationaler Museumstag |
Am 16. Mai begehen Museen in aller Welt den 33. Internationalen Museumstag. Die bundesweite Auftaktveranstaltung richtet das Focke-Museum Bremen aus.
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- http://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/media.php/13/100511_museumstag_highlights.pdf
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Urbane Landwirtschaft |
Obst und Gemüse selbst anbauen liegt im Trend. Ob in Berlin oder München
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- http://www.anstiftung-ertomis.de/opencms/opencms/urbane_landw/
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Bremer Algen gegen den Klimawandel |
Spiegel Online (spiegel.de) berichtet über zahlreiche Forschungsprojekte, bei denen Algen eingesetzt werden, um den CO2-Ausstoss von Kraftwerken zu vermindern. Beschrieben wird unter anderem ein Projekt von RWE mit der Jacobs University und dem Forschungszentrum Jülich.
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- http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,688670,00.html
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Carrotmob Bremen und die Stadt wird (noch) grüner! |
Bremer Carrotmob: 882 Euro fürs Klima
Beim Bremer Carrotmob waren die Teilnehmer aufgerufen, am Freitag im Kiosk "Que Pasa" im Viertel einzukaufen. Denn der Besitzer des Kiosks hatte zuvor mit den Organisatoren vereinbart, die Hälfte des Umsatzes an diesem Tag für klimafreundliche Umbaumaßnahmen einzusetzen.
Wie der Carrotmob Blog (bemen-carrotmob.org) nun bekannt gibt, hat die Aktion 1765 Euro eingebracht. In den kommenden Wochen werden die Energieberater der Kampagne "Klima sucht Schutz" nun beraten, wie die 882,50 Euro eingesetzt werden können.
Quelle:citybeat.de
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- http://bremen.carrotmob.org
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Forscher warnen vor Gift im Spielzeug |
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kritisiert die aktuell gültige EU-Spielzeug-Richtlinie für gefährliche Stoffe in Kinderspielzeug. Die Forscher sehen einen dringenden Handlungsbedarf bei den sogenannten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), die im begründeten Verdacht stehen das Erbgut zu verändern, Krebs zu erzeugen und die Fortpflanzung zu beeinträchtigen. Erschreckenderweise lässt die EU in Spielwaren eine 1000 Mal höhere Konzentration dieser PAK zu als in Autoreifen. Eine der besonders gefährlichen und häufig verwendeten chemischen Mischungen sollte laut Spielzeugrichtlinie nur bis zu einer Konzentration von 100 Milligramm pro Kilogramm im Spielzeug vorhanden sein. „Schon in diesem Fall können Kinder bei einstündigem Hautkontakt ein Vielfaches dessen aufnehmen, was im Rauch von 40 Zigaretten am Tag enthalten ist“, warnen Wissenschaftler.
Dabei ist der Einsatz dieser Stoffe laut BfR beim Spielzeug überhaupt nicht notwendig. Die vorliegenden Untersuchungsergebnisse belegen, „dass es für viele Spielzeughersteller machbar ist, Spielzeug mit nicht nachweisbaren PAK-Gehalten zu produzieren“. Zu nur geringfügigen Mehrkosten.
Eltern, die zu Weihnachten Spielzeug für ihre Kinder kaufen, sollten ein paar Regeln beachten. Grundsätzlich sollte man lieber qualitativ hochwertiges Spielzeug kaufen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass sehr billiges Spielzeug gefährliche Stoffe enthält, ist relativ hoch.
Achten Sie darauf, ob das Spielzeug stark riecht. Dann enthält es oft ausgasende Stoffe, die gesundheitsgefährdend sein könnten. Nicht lackiertes Holzspielzeug ist in der Regel umweltverträglich und solide. Lackiertes Spielzeug sollte speichel- und schweißfest sein. Dies erkennen Sie am Hinweis „DIN 53160“.
Bei Plastikspielzeug sollten Sie nach den Hinweisen „PVC-frei“ oder „Phthalat-frei“ suchen. Fehlt die Angabe des Kunststoffs auf Produkt oder Verpackung, lassen Sie lieber die Finger davon, denn dann handelt es sich meist um PVC. Andere Kunststoffe wie Polypropylen (PP), Polyethylen (PE) oder Acetyl-Butyl-Styrol (ABS) sind hingegen unbedenklich.
Waschen Sie Stoffspielsachen und Plüschtiere vor dem ersten Gebrauch.
Hilfreich sind auch Prüfsiegel auf dem Spielzeug. Grundsätzlich sollte überall das „CE-Zeichen“ drauf sein. Dadurch verpflichtet sich der Hersteller, dass er die Mindestanforderungen der EU-Richtlinien erfüllt. Allerdings wird das Zeichen von den Herstellern und Importeuren in Eigenregie vergeben und sagt noch nichts über Schadstoffgehalte oder Sicherheit aus.
Erst mit einem „GS-Zeichen“ für „Geprüfte Sicherheit“ oder einem „TÜV-Zeichen“ können Sie sicher sein, dass der Hersteller ein unabhängiges Institut mit der Begutachtung des Spielzeugs beauftragt hat. Beide Zeichen bestätigen, dass der Hersteller die Richtlinien zu Schadstoffen und zur Sicherheit eingehalten hat. Der TÜV prüft sogar auf Schadstoffe, für die bisher noch keine Grenzwerte festgelegt wurden.
Bei Stoffspielzeug sollten Sie außerdem auf das „Öko-Tex Standard 100-Siegel“ achten. Es gibt Auskunft darüber, ob die verwendeten Textilien frei von krebserregenden und allergisierenden Stoffen sind.
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„Ökotest“ Mandarinen |
Die Weihnachtszeit ist auch die Zeit der Mandarinen. Die gibt es genau genommen nur noch relativ selten zu kaufen. Was man in den Läden bekommt sind meist Kreuzungen, wie z.B. Clementinen, Satsumas oder Clauselinas. Schmecken tun sie allerdings genau so gut.
Im Jahr 2007 testete die Zeitschrift „Ökotest“ schon einmal die beliebten Südfrüchte, mit einem deprimierenden Ergebnis. Die Hälfte der damals getesteten Ware schnitt mit der schlechtesten Note „ungenügend“ ab. In diesem Jahr sollte also geschaut werden ob die Handelsketten und die Erzeuger die Konsequenzen gezogen haben. Dazu haben die Tester in 12 Supermarktketten verschiedene Proben gekauft. Darunter war sowohl konventionelle als auch Bio-Ware. Anschließend wurden jeweils die Mandarinenschalen und die -früchte auf über 500 Pestizidwirkstoffe untersucht.
Heraus kam ein durchaus positives Ergebnis. Es wird viel weniger gespritzt als vor 2 Jahren. Nur die Mandarinen von Penny fielen durch eine Überschreitung der Grenzwerte auf und damit beim Test durch. Penny reagierte allerdings sofort und sperrte den Erzeuger der getesteten Ware. Zwei Anbieter wurden mit „befriedigend“ und sechs mit „gut“ bewertet. Ein „sehr gut“ erhielten die beiden Bio-Ketten Alnatura und Basic und der Discounter Aldi-Süd. Laut „Ökotest“ sprechen die Ergebnisse für eine gute Qualitätskontrolle der Handelsketten. Diese haben inzwischen klare Anforderungen an die Erzeuger definiert. Es dürfen zum Beispiel nur 70 Prozent der gesetzlichen Höchstmenggen an Pestiziden in den Früchten enthalten sein. Maximal dürfen sich auch nur vier Rückstände in einer Probe befinden. Außerdem wurden Negativlisten von Stoffen erstellt, die nicht eingesetzt werden dürfen.
Weitere Einzelheiten zum Test und das komplette Testergebnis gibt es in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift „Ökotest“ oder auf www.oekotest.de.
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Öko-Kisten – Schnell, bequem und frisch vom Land |
Öko-Kisten werden in Deutschland immer beliebter. Von knackigem Gemüse über frisches Obst bis hin zu Milch-, Brot- und Fleischerzeugnissen, alles was man für eine ausgewogene Ernährung braucht wird von den Anbietern der Biokisten auf die Reise geschickt. Dabei variiert das Sortiment je nach Erzeugungsschwerpunkt des Betreibers, nach Saison und Region. Punktuell wird die Angebotspalette oft noch um Produkte benachbarter Bauern, Bio-Betriebe oder überregionaler Bio-Anbieter erweitert.
Die Lieferintervalle variieren je nach Betreiber. Einige senden jeden Tag aus, andere haben einen festen meist wöchentlichen Rhythmus. Auch bei der Zusammenstellung der Kisten gibt es Unterschiede. Manche liefern feste, wöchentlich wechselnde Pakete in verschiedenen Größen, bei anderen kann man sich seine Kisten auch individuell zusammenstellen. Verschiedene Betreiber haben auch nur Abonnements, die nur zu bestimmten Zeitpunkten gekündigt werden können. Aber immer mehr Betreiber gehen dazu über, dass man auch kurzfristig kündigen kann oder verzichten ganz aufs Abo und man kann bestellen, wenn man gerade Lust auf eine Kiste hat.
Die Vorteile der Bio-Kisten liegen auf der Hand. Die Transportwege sind kurz, die gelieferten Waren sind frisch und werden auf biologisch korrekte Weise erzeugt. Oftmals bereichern Lieferdienstbetreiber das Warenangebot mit alten, längst in Vergessenheit geratenen Gemüsesorten wie z.B. Pastinake oder Portulak. Biokisten tragen damit zum Erhalt der weltweiten Arten- und Sortenvielfalt bei und überraschen Verbraucher immer wieder neu mit ganz besonderen Geschmackserlebnissen.
Anbieter für Bremen sind z.B. die Gärtnerei Kronacker oder die Öko-Kiste. Weitere Informationen über das System Öko-Kiste und regionale Anbieter in ganz Deutschland gibt es beim Verband bäuerlicher Gemüselieferbetriebe e.V..
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Climate Thoughts – Gedanken zum Klimawandel |
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Es sind noch ungefähr 4 Wochen bis zur Klimakonferenz in Kopenhagen. Vom 7.-18. Dezember 2009 treffen sich dort die Politiker, um über ein Nachfolgeabkommen zum Kyoto-Protokoll zu beraten.
Wer noch schnell ein paar eigene Gedanken und Anregungen zum Thema Klimawandel oder Klimakonferenz äußern will hat dazu auf der offiziellen Webseite zur Klimakonferenz die Gelegenheit. Unter dem Punkt Climate Thoughts kann man seinen Beitrag veröffentlichen. Er erscheint dann auf einem virtuellen Globus als leuchtender Stern und kann von allen Vorbeisurfenden aufgerufen werden. Wenn man eine der zu findenden Aussagen unterstützt, kann man sein Votum dafür abgeben. Je mehr Unterstützer es gibt desto heller leuchtet ein Stern. Neben vielen Leuten wie Du und ich haben auch einige prominentere Zeitgenossen, wie z.B. Al Gore, Richard Branson oder der ehemalige Bundesumweltminister Sigmar Gabriel einen Beitrag geschrieben.
Aber auch sonst bietet die Seite noch allerlei Informationen rund um die Klimakonferenz. Man erhält zum Beispiel Hintergrundinformationen und News zum Klimawandel. Im Climate Thinkers Blog erzählen die zur Klimakonferenz eingeladenen Wissenschaftler, Politiker und Wirtschaftsleute etwas über ihre Vorstellungen zu verschiedenen mit dem Klimawandel verbundenen Themen. Wer einmal hinter die Kulissen einer großen Konferenz schauen möchte, hat im Behind the Scenes Blog die Gelegenheit dazu.
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Welchen Fisch kann man noch essen? |
Vom 06. bis 08. November findet die zweite SlowFisch in Bremen statt. Die SlowFisch spricht Verbraucher an, die hohe Qualitätsansprüche an ein Produkt stellen, die über Herkunft und Verarbeitung informiert werden wollen und die ihre Kaufentscheidung bewusst und im Vertrauen auf das Produkt treffen.
Doch welchen Fisch kann man heute überhaupt noch essen? Die Fischbestände der Meere galten lange als unerschöpflich. Doch heute plündern industrielle Flotten die Weltmeere. Ihre Fangtechniken werden immer effizienter, aber immer weniger Fisch landet in den Netzen. Laut einer Einschätzung der Welternährungsorganisation (FAO) sind von den weltweiten Fischbeständen 52 Prozent bis an ihre Grenzen genutzt, 17 Prozent überfischt und 7 Prozent bereits erschöpft. Deshalb muss dringend umgedacht und Fische nachhaltig bewirtschaftet werden. Schon jetzt gibt es Beispiele für naturverträgliches Fischereimanagement, das nicht nur einzelne Fischarten sondern das gesamte Ökosystem Meer, wie z.B. beim Alaska-Wildlachs oder Alaska-Seelachs in den USA. Dort wird gezeigt, dass es möglich, große Mengen Fisch zu fangen und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass immer genügend nachwächst.
Für eine Weichenstellung hin zu einer ökologisch sinnvolleren Fischerei kann man auch als Verbraucher etwas tun, indem man Fisch aus nachhaltigem Angebot bevorzugt. Beim Einkauf kann man sich z.B. am Siegel des Marine Stewardship Council (MSC) orientieren. Diese unabhängige Organisation hat Standards für die Bewertung von umweltverträglichen Fischereien erarbeitet. Immer häufiger wird auch Bio-Fisch, vor allem aus Aquakulturen angeboten. Allerdings gibt es keine einheitlichen Bio-Standards für diese Kulturen. Die Standards des Bio-Siegels gelten hier nicht. Eine weitere Möglichkeit sich zu informieren bilden die Einkaufsführer, die von Greenpeace oder dem World Wildlife Fund (WWF) erstellt werden. In ihnen werden die meisten der in Deutschland angebotenen Fischarten bewertet und nach Kriterien wie annehmbar, bedenklich und kritisch für den Verzehr eingestuft.
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Umwelt Tage Bremen 2009 |
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Heute mal ein kleiner Veranstaltungshinweis in eigener Sache. Am Mittwoch, den 28.10.2009, starten wieder die Umwelt Tage Bremen. Mit einem bunten Mix aus Vortrag, Buchlesung, Podiumsdiskussion und Kurzfilmwettbewerb will Ihnen unser Verein, Ökostadt Bremen, ein Thema näherbringen, welches uns in den nächsten Jahren immer stärker beschäftigen wird, den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Menschenrechten.
Den Auftakt macht eine Leitfigur auf dem Gebiet der Nachaltigkeitsforschung, Prof. Wolfgang Sachs vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie. Er wird in das Themengebiet einführen und die kontroverse Beziehung von Klimapolitik und Menschrechten beleuchten. Es werden Orientierungspunkte für eine menschenrechtsorientierte Umweltpolitik vorgestellt, die die Sicherung der Bürgerrechte aller Weltbewohner anstrebt. Der Vortrag findet im Wallsaal der Stadtbibliothekt statt und beginnt um 19.00 Uhr.
Bernhard Pötter, ehemaliger Bremer taz-Redakteur, wird aus seinem Buch Tatort Klimawandel lesen und berichtet von Tätern, Opfern und Profiteuren der Klimaveränderungen. Er beschreibt Menschen und Länder, Firmen und Forscher, Industrien und Institutionen, die für den Klimawandel verantwortlich sind und kräftig an ihm verdienen. Aber auch solche, die eine Lösung anzubieten haben und wiederum andere, die schuld- und machtlos unter ihm leiden. Die Lesung findet am Freitag, den 06.11., ab 19.00 Uhr in der Villa Ichon statt.
Am 11.11. werden der Bremer Umweltsenator Dr. Reinhard Loske, Dr. Martha Pohl von der Industrie- und Handelskammer Bremen und Alexis Passadakis von Attac mit Vertretern der 10. Klasse der Gesamtschule Mitte über ihre Gedanken zum Klimawandel und den Menschenrechten diskutieren. Beginn ist um 19.00 Uhr im Ansgaritorsaal.
Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet traditionell der Kurzfilmwettbewerb. Unter dem Thema Klima des Wandels werden in diesem Jahr 21 Filme gezeigt und die drei besten prämiert. Auch der jährliche Publikumspreis wird in bewährter Tradition am Abend vergeben. Das Ganze findet am 22.11. ab 19.00 Uhr im Kulturzentrum Lagerhaus statt.
Hintergrundinformationen zu den Umwelt Tagen Bremen 2009 gibt es unter www.oekostadt-bremen.de.
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Regierung der Malediven tagt unter Wasser |
Am letzten Wochenende hat die Regierung der Malediven einen eher ungewöhnlichen Tagungsort für seine Kabinettssitzung gewählt. Aber wer weiß, wenn der Klimawandel so weiter geht, dann wird daraus vielleicht eine ständige Einrichtung. Das ist auch der Grund, warum sich Präsident Mohamed Nasheed und seine Minister zu dieser Aktion entschlossen haben. Die Malediven sind eines der Länder, die bei weiter ansteigendem Meeresspiegel von der Landkarte verschwinden könnten. Schon ein Anstieg um 18 bis 59 Zentimeter bis 2100 würde die flache Inselgruppe praktisch unbewohnbar machen.
Während der Sitzung, die eine halbe Stunde dauerte, verständigte man sich mit Handzeichen und Tafeln. Am Ende nahm die Regierung eine Resolution an, die die Weltgemeinschaft auffordert, mehr gegen den Ausstoß von Treibhausgasen zu unternehmen und so den Klimawandel einzudämmen. Nach dem Auftauchen erklärte der Präsident, dass er von der UN-Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen ein Abkommen erwarte, das allen Menschen ihr Überleben sichere. Bleibt zu hoffen, dass dies auch wirklich geschieht!
Einen interessanten Nebeneffekt will Präsident Nasheed beim neuen Sitzungssaal aber ausgemacht haben: Es wurde endlich mal weniger debattiert und mehr Arbeit erledigt.
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Alternative Nobelpreise an Klimaschützer |
Der sogenannte Alternative Nobelpreis offiziell Right Livelihood Award wurde in diesem Jahr an drei Aktivisten aus Afrika und Neuseeland vergeben die sich für Klimaschutz, die Bekämpfung armutsbedingter Krankheiten und eine atomwaffenfreie Welt einsetzen.
René Ngongo setzt sich seit Jahrzehnten für die Erhaltung des Regenwaldes ein. Er erhält den Preis für seinen Mut, sich jenen Kräften entgegenzustellen, die die Regenwälder des Kongo zerstören, und für seine Bemühungen, politische Unterstützung für deren Bewahrung und nachhaltige Nutzung zu schaffen. Ngongo gründete 1994 die Naturschutzorganisation Ocean. Die Organisation engagiert sich landesweit für Waldfeldbau, Baumanpflanzungen in Städten und für die Wiederaufforstung besonders gefährdeter Baumarten. Sie leistet aber auch Aufklärungsarbeit, besonders über Radio- und TV-Programme.
Die in Äthiopien tätige Australierin Catherine Hamlin erhält den Preis weil sie sich seit fünfzig Jahren der Behandlung von Patientinnen mit Geburtsfisteln widmet und dabei die Gesundheit, Hoffung und Würde von Tausenden ärmster afrikanischer Frauen wiederhergestellt hat. Geburtsfisteln sind innere Verletzungen, die bei schwierigen Geburten auftreten können und zu Inkontinenz und gesellschaftlicher Ausgrenzung in Äthiopien führen. Sie waren früher ein weltweites Problem, sind aber aufgrund der besseren medizinischen Versorgung in den industrialisierten Ländern bei uns nahezu unbekannt. Catherine Hamlin und ihr Ehemann entwickelten Behandlungsmethoden dagegen und unterhalten in Addis Abeba ein Krankenhaus, wo sich die betroffenen Frauen kostenlos behandeln lassen können.
Alyn Ware aus Neuseeland wird für seinen Einsatz und seine internationalen Initiativen über zwei Jahrzehnte zur Stärkung der Friedenserziehung und zur Schaffung einer atomwaffenfreien Welt ausgezeichnet. Er hat über viele Jahre an neuseeländischen Schulen Erziehungsprogramme und Kampagnen zur Friedenserziehung durchgeführt. Ware gründete unter anderem ein Netzwerk, welches Abgeordnete bei der Entwicklung von nuklearen Abrüstungsstrategien berät und bei der Ausarbeitung von parlamentarischen Beschlüssen unterstützt.
Den Ehrenpreis erhält der kanadische Klimaschützer David Suzuki. Die Jury würdigt seinen langjährigen Einsatz für die soziale Verantwortung der Wissenschaft, sowie zur Aufklärung über die Gefahren des Klimawandels und die zu seiner Begrenzung erforderlichen Maßnahmen. Seit den späten 70er Jahren ist er sich Moderator der Wissenschaftsfernsehserie The Nature of Things und hat darin schon frühzeitig vor dem Klimawandel und seinen Folgen gewarnt. 1990 gründete er mit seiner Frau die David Suzuki Foundation, welche sich mit der Aufklärung über den Klimawandel, dem Schutz der Natur und der Verbreitung des Nachhaltigkeitsgedankens befasst.
Die internationale Jury des Right Livelihood Award begründet die Auswahl der Preisträger wie folgt: Trotz der wissenschaftlichen Warnungen über die drohende Gefahr und zerstörerischen Auswirkungen des Klimawandels, und obwohl Lösungen längst bekannt sind, sind die Antworten auf diese globale Krise quälend langsam und unzureichend. Die weltweite atomare Bedrohung nimmt wieder zu. Und dass so viele arme Menschen an behandelbaren Krankheiten leiden, ist eine Schande für die Menschheit. Die Preisträger dieses Jahres zeigen konkret, was getan werden kann und muss, um den Klimawandel zu begrenzen, die Welt von Atomwaffen zu befreien und um lebenswichtige medizinische Behandlung auch für die Armen und Benachteiligten bereitzustellen.
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Update Nachhaltiger Warenkorb |
Im Jahre 2003 erschien er zum ersten Mal und seitdem ist er ein vielgefragtes Nachschlagewerk in Sachen nachhaltiger Konsum: Der Nachhaltige Warenkorb. Seit September ist er in neuer, überarbeiteter Auflage erhältlich.
Vom alltäglichen Lebensmitteleinkauf über größere Anschaffungen bis hin zur privaten Geldanlage hilft die Broschüre, ähnlich wie der lifeguide, mit knappen und leicht verständlichen Erläuterungen bei der Produktauswahl. Die neue Auflage führt alle seriösen, häufig auf Produkten zu findenden Nachhaltigkeitssiegel auf und bewertet ihre Aussagekraft hinsichtlich Ökologie und Sozialverträglichkeit. Neu sind Rechentabellen zum Kostenvergleich und Saisonkalender, die zeigen, welche Obst- und Gemüsesorten wann in hiesigen Breiten geerntet werden. Die aktualisierte Broschüre beantwortet außerdem so knifflige Fragen wie: Kaufe ich besser konventionell erzeugte Äpfel aus meiner Region oder ökologische angebaute aus Neuseeland? Wie orientiere ich mich, wenn auf Produkten kaum Informationen über ihre Herstellung zu finden sind? Hierfür liefert der Nachhaltige Warenkorb pragmatische Faustregeln.
Mit diesen und vielen anderen nützlichen Tipps will der Herausgeber Nachhaltigkeitsrat eine Brücke schlagen zwischen modernen, von Zeitknappheit geprägten Lebensstilen und nachhaltigem Konsum. Die ökonomische Dimension eines Produkts, sagt Ratsmitglied Marlehn Thieme, beurteilen die Verbraucher anhand des Preisschilds. Die ökologische und die soziale Dimension dagegen sind nicht so leicht zu erkennen. Der Nachhaltige Warenkorb solle Verbrauchern helfen, nicht nur preis-, sondern auch wertbasiert zu entscheiden, so Thieme.
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Faire Woche 2009 |
Vom 14. bis 27. September findet zum achten Mal die Faire Woche statt. Unter dem Motto Perspektiven schaffen – Fair handeln veranstalten Weltläden, Aktionsgruppen, kirchliche Initiativen und viele weitere Organisatoren bundesweit tausende Veranstaltungen rund um das Thema Fairer Handel. Ziel der Aktionswoche ist es, das Thema noch stärker ins Bewusstsein der deutschen Verbraucher zu rücken und auf die positiven Leistungen des Fairen Handels aufmerksam zu machen.
Fair gehandelte Produkte – von Kaffee und Bananen, Honig und Schokolade bis hin zu Kunsthandwerk und Textilien – sind mittlerweile überall zu finden, sei es in Supermärkten oder den zahlreichen Bio- und Naturkostläden. Dort sind sie am Fairtrade-Siegel zu erkennen. Die Fachgeschäfte für Fairen Handel sind die Weltläden, von denen es bundesweit über 800 gibt. In ihnen findet man ausschließlich fair gehandelte Produkte.
Auch in Bremen laden die Akteure des Fairen Handels zum Mitmachen ein. Es wird eine ganze Reihe von Produktverköstigungen, Infoveranstaltungen, Vorträgen und Partys rund ums Thema geben. Eine übersicht über die stattfindenden Events gibt es beim Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung.
Weitere Informationen zum Fairen Handel finden Sie auf unsere Seiten zum Thema Fair Kaufen.
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Otto Group Trendstudie 2009: Die Zukunft des ethischen Konsums |
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Ethischer Konsum wird sich auch zukünftig weiter positiv entwickeln. Er hat trotz der momentanen Wirtschaftskrise das Potenzial, zum Fortschrittsmotor von morgen zu werden. Das ist das Ergebnis einer Studie die von "Trendbüro" im Auftrag der Otto Group erstellt wurde.
Im Vergleich zu 2007 verzeichnet die Studie einen Boom an Bio-, Fair- und Regionalprodukten. Besonders Frauen, höher Gebildete und die 48- bis 67-Jährigen haben diese Entwicklung vorangetrieben. Auch Männern und die Gruppe der 28- bis 47-jährigen ist ethischer Konsum heute mehr wert als dies noch 2007 der Fall war. Bei jungen Leuten im Alter von 16 - 27 Jahren und Befragten mit niedriger formaler Bildung spielt das Thema ethischer Konsum hingegen nur eine untergeordnete Rolle.
Im Umfeld der aktuellen Wirtschaftskrise kann sich ethischer Konsum insgesamt behaupten. Aufgrund der wirtschaftlich angespannten Lage spart ein Drittel der Deutschen zwar stärker beim Konsum allgemein. So werden Anschaffungen von ca. zehn Prozent der Befragten verschoben. 25 Prozent der Teilnehmer schränken sich bewusst ein. Anders ist dies aber im Bereich des ethischen Konsums. Hier wird deutlich weniger gespart. Nur 18 Prozent der Befragten wollen den Konsum ethischer Produkte einschränken. 75 Prozent konsumieren weiter wie bisher, sieben Prozent der Befragten konsumieren sogar stärker nach ethischen Kriterien als bisher.
Für die Entwicklung des ethischen Konsums in den kommenden fünf Jahren hat die Studie insgesamt sieben zentrale Herausforderungen identifiziert. Eine der größten Herausforderungen wird es für Unternehmen, Politik und Gesellschaft sein, die Gruppe der Desinteressierten für das Thema ethischer Konsum zu gewinnen. Daneben ist es auch von großer Wichtigkeit, die Leute zum handeln zu bewegen. Denn immerhin 88 Prozent der Befragten wissen, dass sie mit ihrem Konsumverhalten ein Teil des Problems sind. Aber nicht alle ändern deshalb ihr Verhalten.
Die komplette Studie (PDF) kann man sich bei Trendbüro herunterladen.
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Autofreier Sonntag in Bremen |
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Am 06. September gibt es in Bremen nach langer Zeit mal wieder einen autofreien Sonntag. Dazu ist die gesamte Innenstadt in der Zeit von 10 bis 20 Uhr für Autos gesperrt. Unter dem Motto Freie Fahrt fürs Klima haben dann Fußgänger, Radfahrer und Inlineskater die Möglichkeit die Bremer Innenstadt aus völlig neuen Blickwinkeln zu erkunden.
Geplant ist eine ganze Reihe von Veranstaltungen. Es gibt BMX-Shows und Einradhockey, die Bremer und Bremerhavener Wissenschaftsmuseen kommen mit einigen interaktiven Exponaten vorbei und man kann Power-Jumping probehüpfen. Neben zahlreichen Imbissständen in der Stadt wird es in der Langenstraße die größte Brunchtafel Bremens geben. Der ADFC veranstaltet einen Gebrauchtfahrradmarkt und die Hochstraßentour, die diesmal auch über die A281 gehen wird. Die BSAG wird über ihre umweltfreundliche Mobilität und ihre Zukunftsvisionen informieren und die Freunde der Bremer Straßenbahn veranstalten kostenlose Rundfahrten mit der historischen Ringlinie 16.
Auf der Bremen-4-Bühne in der Martinistraße wird es neben viel Musik und Unterhaltungsprogramm auch eine Reihe von Hintergrundinformationen rund um das Thema Mobilität geben. Politikerinnen und Politiker der Bremer Bürgerschaft, Verkehrsexperten und Stadtplaner klären über die zukünftige Verkehrs- und Stadtentwicklungspolitik auf und versuchen die Frage Wie viel Auto braucht die moderne Stadt? zu beantworten.
Einen Überblick über das Programm und die geplanten Veranstaltungen gibt es z. B. beim ADFC Bremen oder dem Flyer der BSAG.
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Umfrage Jugend und Nachhaltigkeit |
Fast drei Viertel der deutschen Jugendlichen halten laut einer von der Bertelsmann-Stiftung in Auftrag gegebenen Umfrage den Klimawandel und die Umweltzerstörung für eine der aktuell größten Herausforderungen der Menschheit. Große Gedanken machen sie sich auch über das weltweite Armutsproblem sowie den Mangel an Nahrung und Trinkwasser. Das ist ein deutliches Zeichen, dass sich die Jugendlichen durchaus der Tatsache bewusst sind, dass sie die erste Generation sind, die von den anstehenden sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Klimaveränderungen voll betroffen sein wird.
Hinsichtlich der Frage der Lösungsfähigkeit der anstehenden Probleme, sind die Jugendlichen eher verhalten optimistisch. Rund Acht von Zehn Jugendlichen wünschen sich einen stärkeren Einsatz der Politiker für eine lebenswerte Zukunft und fordern von der Wirtschaft ein stärkeres gesellschaftspolitisches Engagement bei der Lösung der Probleme der Welt. Es wird aber auch ganz klar gesehen, dass nicht nur Politik und Wirtschaft ihr Verhalten hin zu mehr nachhaltiger Entwicklung ändern müssen, sondern die gesamte Gesellschaft in der Verantwortung steht. Damit deutet die Umfrage erstmals auf die Einsicht in einen gesamtgesellschaftlichen Veränderungsprozess bei der Überwindung globaler Krisen hin, sagt Liz Mohn, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung. Für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft brauchen wir eine Veränderungsbereitschaft und ein Maß an Kooperation, die alles Bisherige übertreffen.
Neben dem Mehr an Engagement von Politik und Wirtschaft sehen die Jugendlichen weltweit gültige Grundregeln im Umgang mit globalen Herausforderungen, eine bessere Wissensvermittlung über nachhaltige Entwicklung in den Schulen und bessere Mitwirkungsmöglichkeiten in den die Zukunftsfähigkeit betreffenden gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen als Triebkraft für solche Veränderungsprozesse. Ein Großteil (64 Prozent) glaubt auch, das internationale Nachhaltigkeitsnetzwerke einen Einfluss auf globale Entscheidungsprozesse haben. Große Hoffnung für die Lösung der Klimaprobleme wird auch in technische Innovation, wie z.B. Wind- und Solarenergie oder Elektroautos, gesetzt.
Die Umfrage zeigt darüber hinaus eine hohe Engagementbereitschaft und ein ausgesprochen hohes Aktivierungspotenzial bei der Problemlösung mitzuhelfen.
Das komplette Umfrage-Ergebnis können Sie bei der Bertelsmann-Stiftung einsehen.
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Norddeutscher Klimaatlas |
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Wollen Sie wissen wie sich die Temperaturen in Norddeutschland bis zum Ende des Jahrhunderts verändern? Brauchen wir demnächst zum intensiven Sonnetanken nicht mehr in den Süden zu fahren, sondern ist es bei uns bald genauso warm wir in Spanien?
Seit Juli 2009 gibt das GKSS-Forschungszentrum Geesthacht den Norddeutschen die Möglichkeit sich ein Bild über den aktuellen Stand der Klimaforschung zu machen. Wie sich wegen des Klimawandels die Temperaturen, Niederschläge oder die Häufigkeit von Stürmen ändert kann man sich im Norddeutschen Klimaatlas im Internet ansehen. Verschiedene Karten veranschaulichen die Veränderungen für den norddeutschen Raum. Dabei ist sowohl die Jahreszeit als auch die Zeitspanne bis zum Ende dieses Jahrhunderts wählbar. Zu jeder Karte gibt es eine kurze erläuternde Interpretation.
Berücksichtigt werden auch die unterschiedlichen Entwicklungsmöglichkeiten bei der Klimaänderung. Trotz aller Bemühungen auf dem Gebiet der Reduktion der Treibhausgasemissionen lässt sich heute noch nicht sagen wie viel Treibhausgase wirklich emittiert werden. Deshalb wurden für den Klimaatlas auch verschiedene Klimaszenarien mit unterschiedlichen Konzentrationen an Treibhausgasen berechnet. So kann es z.B. bei einer hohen Konzentration von Kohlendioxid und anderen Klimagasen im Sommer um rund 5°C wärmer werden und die Anzahl der Sommertage mit Temperaturen über 25°C kann um 27 zunehmen. Bei der Annahme von geringeren Konzentrationen hätte man im Mittel nur ca. 2°C Erwärmung und 5 zusätzliche Sommertage.
Bisher sind 11 verschiedene Klimarechnungen in den Klimaatlas eingegangen. Neue Klimarechnungen werden fortlaufend integriert und der Norddeutsche Klimaatlas entsprechend aktualisiert.
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Mission Sustainibility - Nachhaltige Projekte gesucht |
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung sucht auch in diesem Jahr wieder Projekte und Aktionen, die sich rund um eine nachhaltigere Gestaltung unseres Lebens drehen. Möchten Sie Ihr Projekt einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen oder sich mit anderen austauschen, Mission Sustainibility bietet Ihnen die Möglichkeit dazu. Egal ob Sie sich schon für eine bessere Zukunft engagieren oder noch in der Planung für ein Projekt stecken, jedes Vorhaben kann vorgestellt werden. Ob Projekte, die auf die Vorteile von nachhaltigem Konsum aufmerksam machen, die den Dialog zwischen den Generationen fördern, sich für gleiche Bildungschancen oder den Schutz der natürlichen Umwelt einsetzen, alle können sich bewerben.
Das Mitmachen ist ganz einfach. Beschreiben Sie Ihr Projekt mit einem kurzen Text und einer Illustration, z.B. einem Foto, einer Zeichnung oder einem Filmbeitrag. Einsendeschluss ist der 28. September 2009. Die besten Projekte werden von den Mitgliedern des Rates für Nachhaltige Entwicklung ausgewählt und am 23. November 2009 in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Zusätzlich werden die besten Einsendungen von Mission Sustainibility in einer Buchpublikation veröffentlicht.
Weitere Informationen gibt es unter: http://www.mission-sustainability.org.
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Solarstrom aus der Wüste |
Am 13. Juli 2009 trafen sich Vertreter von Industrie, Wissenschaft und Politik um den Startschuss für die Bildung eines Konsortiums (Desertec Industrial Initiative - DII) zu geben, das den Bau von Sonnenkraftwerken in Nordafrika zur Stromversorgung für Europa plant.
Schon seit Jahren wird die Machbarkeit eines solchen Projektes von Wissenschaftlern diskutiert und die Verbreitung dieser Idee von der Desertec Foundation gefördert. Die Grundüberlegungen, die hinter dem Projekt stecken, sind relativ einfach. Der weltweite Bedarf an Primärenergie beträgt heute etwa 107.000 TWh pro Jahr, die weltweit in den Wüstengebieten der Erde empfangene Sonnenenergie beträgt das 750fache dessen, also ungefähr 80 Mio. TWh pro Jahr. Warum also diese Ressourcen nicht nutzen?
Erreicht werden soll dies durch den Bau von riesigen sogenannten solarthermischen Kraftwerken. Im Unterschied zu herkömmlichen Photovoltaik-Anlagen, die das empfangene Sonnenlicht direkt in Strom umwandeln, wird bei solarthermischen Anlagen das einfallende Sonnenlicht durch Spiegel gebündelt und damit eine Flüssigkeit in einem Rohr erhitzt. Der entstehende Dampf treibt dann Turbinen zur Stromerzeugung an. In Kalifornien und Spanien wird diese Technik schon eingesetzt. Die Produktionskosten für so erzeugten Strom sind im Moment nur halb so hoch wie bei Photovoltaik-Anlagen.
Eines der technischen Hauptprobleme ist der lange Transportweg von Afrika nach Europa. Momentan erfolgt der Transport von Energie in der Regel über Wechselstrom. Dabei gehen auf 1000 Kilometer ungefähr 30% der elektrischen Energie verloren. Deshalb will man Leitungen nutzen, die Gleichstrom mit hohen Spannungen übertragen kann. Mit ihnen werden die Verluste auf rund 3% reduziert. Solche Leitungen sind schon im Einsatz - die momentan längste (580 km) liegt auf dem Grund der Nordsee zwischen Norwegen und der Niederlande.
Das gegründete Konsortium wird in den nächsten zwei bis drei Jahren konkrete Konzepte für das Projekt Desertec entwickeln. In 10 Jahren könnte der erste Strom nach Europa geliefert werden. Langfristig sollen bis zum Jahre 2050 rund 15% des europäischen Energiebedarfs durch das Projekt gedeckt werden. Dafür sind Solarkraftwerke auf einer Fläche von 130 mal 130 Kilometer notwendig. Die Kosten des Projektes betragen 400 Milliarden Euro.
Starkes Interesse an Desertec haben auch die nordafrikanischen Länder. Neben den finanziellen Aspekten erhoffen sie sich vor allem auch neue Impulse für ihre eigene Energieversorgung. Marokko zum Beispiel muss im Moment über 90% seiner Energie aus dem Ausland importieren. Solarenergie aus dem eigenen Land wäre da die Lösung vieler Probleme.
Aber es gibt auch kritische Stimmen, die davor warnen, solch ein Großprojekt in politisch instabilen Ländern zu initiieren, da man sich dadurch in die gleichen Abhängigkeiten wie beim Öl begibt. Andere befürworten eine dezentrale Versorgung mit Solarenergie, die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, und befürchten, dass die Förderung von Solaranlagen in Deutschland eingestellt wird. Professor Eicke Weber, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme, sagte dazu: Wir sollten bei der Förderung der dezentralen Energieerzeugung bleiben, aber auf Dauer brauchen wir ein globales Energienetz. Wir sollten die Teile der Erde, in denen die Sonne so stark scheint wie in Afrika, nutzen - und die Energie dahin transportieren, wo sie gebraucht wird.
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Greenpeace Studie: Pestizide in Kirschen |
Laut einer im Juni veröffentlichten Studie von Greenpeace weisen Kirschen aus Spanien und Frankreich zum Teil bedenkliche Pestizidrückstände auf. Für den Test wurden im Mai bundesweit in verschiedenen Supermärkten 12 Kirsch- und 28 Erdbeerproben gekauft. Von den getesteten Kirschen wurden fast 50% als bedenklich und „Nicht empfehlenswert“ eingestuft. Dabei waren vor allem die chronischen Giftwirkungen der gefundenen Pestizide und die Mehrfachbelastungen ausschlaggebend für das Urteil. Gefunden wurden zum Beispiel die Pestizide Dimethoat, welches die Fortpflanzung beeinträchtigen kann, und Imazalil, das zu Krebs führen kann.
Auch die angebotenen Erdbeeren enthalten Pestizidrückstände, allerdings in erfreulich geringer Konzentration. In 14% der Proben wurden gar keine Rückstände gefunden und keine einzige Probe wurde als gefährlich eingestuft.
Insgesamt verzeichnet Greenpeace bei allen Obst- und Gemüsetests einen Rückgang der Pestizidbelastungen. Die großen Supermarktketten sind also auf dem richtigen Weg. Dennoch bleibt die Gefahr von Pestiziden in Lebensmitteln weiterhin bestehen. Es ist also Aufmerksamkeit beim Einkauf geboten. Achten Sie darauf bei welchem Anbieter Sie Ihr Obst und Gemüse kaufen. Es gibt große Unterschiede bei Pestizidrückständen zwischen den verschiedenen Ketten. Auch die Herkunft der Produkte spielt eine wichtige Rolle. Produkte aus Südeuropa und Übersee sind in der Regel stärker belastet als einheimische Ware. Spülen Sie vor allem Ihre erstandene Ware vor dem Verzehr mit Wasser ab. Dadurch lässt sich ein Teil der Pestizide entfernen. Die beste Lösung ist natürlich Sie greifen auf Bioware zurück. Da kann man sicher sein, dass keine gefährlichen Pestizide verwendet werden.
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Grüne Mode |
In diesen Tagen schaut die modeinteressierte Welt mal wieder nach Berlin. Es ist Fashion Week 2009. Unter diesem Dach findet in diesem Jahr auch erstmals die Grüne Modemesse THE KEY.TO statt. Ein deutliches Zeichen, dass Öko-Mode immer mehr Anhänger findet. Und dass sich bei Öko-Mode schon längst nicht mehr alles um den berühmten Strickpullover und die Birkenstockschuhe dreht, davon kann sich jeder am öffentlichen Besuchstag, Samstag 04. Juli 2009, selbst überzeugen.
Mittlerweile gibt es viele grüne und nachhaltige Modefirmen, die von Street- über Sportswear bis hin zu Highfashion alles designen und produzieren, was man sich so in seinem Kleiderschrank wünscht. Dabei achten diese Firmen nicht nur darauf, dass ihre Materialien umweltverträglich produziert werden, sondern dass sie auch unter sozialverträglichen Bedingungen hergestellt werden. Einige Firmen geben dem Verbraucher auch nähere Informationen über ihre Herstellungs- und Vertriebswege. Mittels eines auf das Etikett gedruckten Codes kann man sich im Internet unter www.respect-code.org informieren, wo das gekaufte Kleidungsstück produziert wurde und wie es bis in den Laden gekommen ist.
Einen guten Überblick über grüne Modelabels und Produktlinien bietet die grüne Liste von Kirsten Brodde, in der über hundert Einträge mit persönlichen Anmerkungen verzeichnet sind. Wer sich guten Gewissens einkleiden will, der sollte dort mal reinschauen.
Weitere Informationen und Anregungen rund ums Thema Kleidung haben wir hier für Sie zusammengestellt.
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Klimahaus Bremerhaven 8° Ost |
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Der Schutz des Klimas vor einem tief greifenden, vom Menschen verursachten Wandel gehört zu den derzeit größten politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen weltweit. Unter Mitwirkung des Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, des Max-Planck-Institut für Meteorologie und des Deutschen Wetterdienst will deshalb das Klimahaus Bremerhaven wissenschaftlich fundierte Daten, Fakten und Phänomene zu den Themen Klima und Klimaschutz spannend aufbereitet präsentieren und erlebbar machen. „Das Vorhaben ist ein wichtiger Beitrag zur Information der Öffentlichkeit über die für die Klimaänderung relevanten Prozesse.“, sagt Wolfgang Kusch, der Präsident des Deutschen Wetterdienstes, über das Klimahaus Bremerhaven. Am 27. Juni ist es nun soweit, das Klimahaus öffnet seine Pforten.
Es gibt vier unterschiedliche Ausstellungsbereiche, die sich mit verschiedenen Aspekten der Themen befassen. Der Bereich „Perspektiven“ informiert über das Klima unserer Vergangenheit, Gegenwart und die mögliche Zukunft. Im Ausstellungsbereich „Elemente“ können Besucher ihre eigenen Klimaexperimente durchführen. Feuer, Erde, Wasser und Luft bilden die Basis, um Miniatur-Stürme zu verursachen und Vulkanausbrüche mitzuerleben. Mehr als 100 interaktive Exponate veranschaulichen die Physik des Klimas, seine komplexen Zusammenhänge und beeindruckenden Phänomene. Eigene Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung unseres Klimas werden dem Besucher im Bereich „Chancen“ gezeigt. So kann man z.B. testen, wie man im Alltag seinen persönlichen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes leisten kann. Der vierte und größte Bereich, die „Reise“, führt entlang des achten östlichen Längengrades um die halbe Welt. Dabei kann man die unterschiedlichen Klimazonen entlang der Route hautnah miterleben. Von der wechselhaften Witterung Norddeutschlands führt die Reise über die erfrischende Kühle einer Schweizer Alm und die Gluthitze der Sahelzone hin zur Eiseskälte der Antarktis. Dabei wird auch darauf eingegangen, wie das Klima das Leben der Menschen beeinflusst und welche Veränderungen uns bevorstehen. Das soll die Besucher für gezielten Umwelt- und Klimaschutz sensibilisieren.
Weitere Informationen zum Klimahaus gibt es unter www.klimahaus-bremerhaven.de.
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Nachhaltig Reisen |
Ende Juni beginnen in Bremen die großen Sommerferien und das Reisefieber grassiert wieder. Man überlegt sich: was will ich machen, wie bekomme ich die beste Erholung und vor allem wo fahre ich hin? Daneben sollten Sie auch noch einmal kurz darüber nachdenken, wie umweltverträglich die geplante Reise ist und, gerade bei Fernreisen interessant, ob auch die einheimische Bevölkerung von Ihrem Urlaub profitiert oder nur der Reiseveranstalter.
Hier ein paar Denkanstöße. Planen Sie eine Flugreise, sollten Sie überlegen, ob die Aufenthaltsdauer der Entfernung angemessen ist. Es macht aus ökologischer Sicht keinen Sinn 8000 km zu den Malediven zu fliegen und dann nur eine Woche dazubleiben, mal vom relativ geringen Erholungswert aufgrund der langen An- und Abreise ganz abgesehen. Wenn Sie also eine Fernreise unternehmen, dann sollten Sie mindestens zwei Wochen einplanen. Für kürzere Entfernungen innerhalb Europas sollten Sie auch Alternativen zum Flug in Betracht ziehen.
In den letzten Jahren sind All-Inclusive-Reisen immer mehr in Mode gekommen. Urlaubern erscheinen diese Angebote schön praktisch und relativ billig sind sie auch. Ihnen sollte aber auch bewusst sein, dass die einheimische Bevölkerung dabei so gut wie gar nicht vom Tourismus profitiert, da die meisten Gäste bei dieser Art Urlaub Ihr Hotel nicht verlassen und somit keine Geschäfte, Restaurants, Taxis etc. im Umkreis nutzen. Und Sie sollten auch darüber nachdenken, was Sie dabei verpassen? Schließlich fährt man ja auch in ferne Länder, um fremde Menschen, ihre Kultur und ihre Lebensart zu entdecken.
Erkundigen Sie sich bei Ihrem Reisebüro oder Reiseveranstalter, wie die von Ihnen ins Auge gefasste Unterkunft sich um ökologische Belange kümmert. Dazu gehören eine abfallarme Beschaffungspolitik, der umweltgerechte Einsatz von Reinigungs- und Waschmitteln, sowie Energieeinsparung und die Nutzung erneuerbarer Energien.
Auf unseren Reisetipp-Seiten finden Sie weitere Hinweise, Links und Adressen.
Wo auch immer Sie hinfahren, viel Spaß im Urlaub wünscht Ihnen der lifeguide-Bremen!
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Das Lifeguide-Portal |
Seit kurzer Zeit gibt es ein neues Portal aller lifeguide-Städte auf dem aktuelle Meldungen und Termine erscheinen.
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- http://aktuell.lifeguide.de/
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"Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" |
Sie erscheint pünktlich zur Krise: die Studie Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt - herausgegeben vom BUND, Brot für die Welt und dem Evangelischen Entwicklungsdienst. Die Studie will eine Debatte über die Zukunft der Gesellschaft anstoßen, über alternative Wege des Wirtschaftens, über neue Lebensstile, politisches Engagement und die eigene Verantwortung bei weltweiten Veränderungen. Die VerfasserInnen wollen mit den BürgerInnen ins Gespräch kommen - bei bundesweiten Veranstaltungen, Workshops und Aktionen.
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- http://www.zukunftsfaehiges-deutschland.de/
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Holzratgeber von Greenpeace |
Die Abholzung der letzten Urwälder schreitet voran. Falls Sie gern Baumärkte aufsuchen oder sich neue Möbel kaufen möchten, besorgen Sie sich doch den Holz- und Papierratgeber von Greenpeace. Damit können Sie sehen, ob Möbel oder Bretter aus Urwaldzerstörung stammen. Es gibt Alternativen. Der Ratgeber sagt Ihnen, worauf Sie achten sollten.
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- http://www.greenpeace-magazin.de/warenhaus/detail.php?id=770
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Energiespartipps auf Türkisch |
Nach Zusammenarbeit des Umweltbundesamtes (UBA), der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD) und der türkischsprachigen Umweltgruppe Yesil Cember (Grüner Kreise) beim Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND), ist jetzt die erste türkische Ratgeberbroschüre zum Thema "Energie sparen im Haushalt" erschienen. Die Broschüre enthält praktische Tipps für den Alltag.
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- http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3492.pdf
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Handyrecycling dient dem Umweltschutz |
Der aktuelle Greenpeace Guide für "Grüne Elektronik" unterstreicht die Bedeutung des Recyclings für alte Elektronikgeräte. Die Firma TalkGreener bietet verschiedene Recyclingmöglichkeiten für alte Handys an. Selbst defekte Geräte werden angekauft. Porto und Versand trägt TalkGreener. Ein Teilbetrag des Handywerts kann dabei an das Deutsche Kinderhilfswerk oder die Stiftung Natur+Mensch gespendet werden.
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- https://www.talkgreener.de/
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Wachsende Kluft zwischen Kindern |
UNICEF fordert Bund, Länder und Gemeinden auf, die Lebenschancen von benachteiligten Kindern in Deutschland zu verbessern. In Deutschland wächst die Kluft zwischen den Kindern, die gesund, abgesichert und gefördert aufwachsen und solchen, deren Alltag durch Hoffnungslosigkeit, Mangel und Ausgrenzung geprägt ist - mit weit reichenden Folgen für ihr ganzes Leben.
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- http://www.unicef.de/5495.html
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Urwaldkiller Holzhandel - Greenpeace veröffentlicht Recherche zu Tropenholz in deutschen Bau- und Holzmärkten |
Bundesweit werden in Baumärkten und Holzhandlungen Produkte aus illegaler Urwaldabholzung verkauft. Das ist das Ergebnis einer Recherche, die Greenpeace in den vergangenen drei Monaten im deutschen Holzhandel durchgeführt hat. Die in 700 Geschäften gefundenen Produkte aus beispielsweise Teak, Bangkirai oder Akazie stammen zu großen Teilen aus Urwaldraubbau sowie Plantagen, für die Urwald zerstört wurde.
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- http://www.greenpeace.de/themen/waelder/presseerklaerungen/artikel/urwaldkiller_holzhandel/
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Blütezeit im Rhododendronpark |
Zur Hauptblütezeit verwandeln mehr als 2.000 verschiedene Sorten von Rhododendron und Azaleen den 46 Hektar großen Park in ein außergewöhnliches Farbenmeer. Diese auf dem europäischen Festland einzigartige Pflanzensammlung ist seit jeher ein großer Anziehungspunkt für jung und alt, für buten und binnen BremerInnen. In diesen und den kommenden Wochen finden viele Führungen und andere Veranstaltungen rund um das Thema Rhododendron statt. Merhr Informationen dazu finden Sie hier:
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- http://194.95.254.61/botanika/sixcms/list.php?page=startseitepage
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Aktionstag Nachhaltiges (Ab-)Waschen |
Bereits seit 2004 findet Jahr für Jahr zum 10. Mai der Bundesweite Aktionstag Nachhaltiges (Ab-)Waschen mit zahlreichen Aktionen in ganz Deutschland statt. Ziel der Aktionen ist es, VerbraucherInnen auf eine ansprechende Weise zum nachhaltigen Umgang mit Wasch- und Reinigungsmitteln zu motivieren. Auf der Homepage zum Aktionstag finden Sie viele Wasch- und Spül-Tipps sowie Informationsmaterial. Zu diesem Thema werden Sie auch im Lifeguide in den Kapiteln Wohnen & Reinigen, Wasser und Energie fündig.
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- http://www.forum-waschen.de/e-trolley/page_8751/index.html
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Fair gehandelte Blumen zum Muttertag |
Deutschland gilt als Weltmeister des Blumenimports. Viele Millionen Schnittblumen werden jährlich eingeführt, vor allem aus Ostafrika und Lateinamerika, denn die heimische Produktion kann den Bedarf nicht decken.
Auf den Blumenfarmen herrschen jedoch oft menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, Umwelt und Personal werden durch übermäßigen Pestizideinsatz belastet. Mit "fairfleurs" setzt TransFair ein Zeichen für soziale Produktionsbedingungen und Umweltschutz.
Hier erfahren Sie, wo es die Fairtrade Blumen zu kaufen gibt.
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- http://www.transfair.org/produkte/blumen-fairfleurs/einkaufen-neu.html
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Bremer Car-Sharing-Modell auf Expo 2010 in Schanghai |
Wussten Sie schon, dass die Hansestadt mit cambio Bremen auf der Weltausstellung in Schanghai in zwei Jahren vertreten sein wird? Das Car-Sharing-Modell in Bremen gilt als beispielhaft für eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität. Auch im Lifeguide finden Sie Informationen zum Thema umweltfreundlich mobil in der Rubrik "Rundum mobil". Mehr Informationen zu cambio Bremen finden Sie hier:
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- http://www.cambiocar.com/cambio/carsharing/de/1/stdws_thema/intro/intro0.html
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Ökofonds im Test |
Immer mehr Menschen wollen ihr Geld nicht einfach "irgendwie", sondern möglichst verantwortungsbewusst anlegen und damit Produkte oder Projekte finanzieren, mit denen sie sich persönlich identifizieren können.
Der Markt für solche "nachhaltigen" Investments wächst rapide und hat in den USA laut Ökom-Research ein Volumen von 1,7 Billionen Euro erreicht. Mit 18 Prozent Wachstum zwischen 2005 und 2007 überflügelten die ethisch orientierten Kapitalanlagen den Gesamtmarkt deutlich, der lediglich ein Wachstum von drei Prozent vorwies (mehr dazu im oekom research Newsletter). Inzwischen kann der Privatanleger aus einer breiten Palette von Anlagen und Anbietern wählen. Doch je zahlreicher die Angebote werden, desto schwieriger fällt auch die Auswahl. Bevor Sie ein Investment tätigen, sollten Sie sich ausführlich über die Art, wie ethische Aspekte in das Anlageprodukt einfließen, informieren. Finanztest hat 62 Anlagekonzepte von internationalen Ökofonds untersucht. Mehr dazu hier:
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- http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/test/-Oekofonds/1659560/1659560/1664511/
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Umweltfreundlich in 120 Sekunden |
Wenn Sie auf unterhaltsame Art und Weise etwas über nachhaltigen und umweltfreundlichen Lebensstil erfahren möchten, dann empfehlen wir Ihnen dieses Video: Dr. Rainer Grießhammer, Autor des "Klima-Knigge", geht mit Ihnen durch den Alltag und erklärt, wie Klimaschutz ganz leicht geht, Spaß macht und wie Sie dabei auch noch Geld sparen können - und das Ganze in nur 120 Sekunden. Klicken Sie einfach auf den folgenden Link:
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- http://de.youtube.com/watch?v=mSidiMVRytE
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Gentechnikfreie Regionen und Gemeinden |
Gut 175 gentechnikfreie Regionen und Initiativen gibt es inzwischen in der Bundesrepublik Deutschland. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) vernetzt diese in seiner Internetseite www.gentechnikfreie-regionen.de. In Karten werden dort die Regionen und Gemeinden nach Bundesländern anschaulich dargestellt. Die Seite informiert zudem umfassend zum Thema Gentechnik und bündelt und unterstützt Aktivitäten und Aktionen in den Gemeinden und Regionen.
Wer sich zu diesem Thema engagieren möchte, kann dies ganz einfach tun: Alle, die einen Acker, Garten oder Balkon haben, können mitmachen. Wir pflanzen Süßmais, aus dem wir auch Saatgut gewinnen. Somit haben wir das Recht, genau zu erfahren, wer in unserer Nachbarschaft Gentechnikmais anbaut. Mehr unter
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- http://www.bantam-mais.de
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