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Umgang mit Schmerz

Immer wenn Sie unachtsam mit sich umgehen, dann meldet sich der Schmerz - als "Anwalt" Ihres Körpers. Beachten Sie ihn, selbst wenn Sie sich völlig unschuldig fühlen, weil Sie von einem Unfall überrascht werden oder weil einfach der Verfall des Körpers fortschreitet.
Der Schmerz kommt Ihnen zu Hilfe, indem Sie durch ihn herausfinden können, was verletzt ist und was sofort Ihrer Aufmerksamkeit bedarf.

 
 

Erste Reaktionen auf Schmerz

 

Anstatt Ihren Schmerz mit einer Tablette zu beruhigen, sollten Sie versuchen herauszubekommen, welche "Botschaft" Ihnen dieses Schmerzgefühl überbringen möchte.

Zum Beispiel:

  • Sind sie zu lange gesessen und ihr Rücken schmerzt?
  • Haben sie zu fett gegessen und zuviel getrunken und die Leber schlägt die Trommel im Kopf?
  • Tragen sie die falschen Schuhe und schicken Ihnen die Füße eine dumpfe und quälende Migräne?
Vielleicht nehmen Sie insgesamt zu wenig Rücksicht auf Ihren Körper?

  
 

Den Schmerz ernst nehmen

 

Wenn Sie erste Anzeichen von Schmerz verpüren, sollten Sie diese Signale ernst nehmen. Vielleicht können Sie in diesem Stadium dem Schmerz noch mit "Hausmitteln" begegnen.

Was sich anbieten würde:

  • die Heilkräfte eines Kräutertees nutzen - da gibt es eine erstaunliche Bandbreite von Angeboten,
  • ein Entspannungsbad nehmen - angereichert mit entsprechenden Wirkstoffen,
  • sich einen heilsamen und beruhigenden (Mittags-)Schlaf gönnen.
Wenn sich keine Besserung einstellt, ist der nächste Schritt der Weg zur Apotheke oder zum Hausarzt.

  
 

Wenn Sie Hilfe suchen

 

Schmerz wird immer noch zu sehr als unausweichliche Belastung gesehen, die man zu ertragen hat. Dabei gibt es nicht nur Mittel, sondern auch viele Wege, um sich Hilfe und Erleichterung zu verschaffen. Nützliche Informationen und Adressen finden Sie hier:

 

Externer Link, wird in einem neuen Browserfenster geöffnet - Deutsche Schmerzliga
- Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie

  
 

Umgang mit chronischen Schmerzen

 

Die Einstellung zu chronischen Schmerzerkrankungen ist heute dahingehend verändert, dass das Leiden nicht mehr als unabdingbare Begleiterscheinung einer schweren Krankheit gesehen wird.

Kein Krebskranker sollte seine unerträglichen Schmerzen erdulden müssen, kein Sterbender ohne die medikamentöse Hilfe durch erfahrene Therapeuten leiden. Die Schmerztherapie ist eine junge ärztliche Wissenschaft, welche die vielfältigen Methoden der Behandlung chronischer Schmerzzustände ausschöpft - von der physikalischen Therapie, oder Selbsthypnoseverfahren und Akupunktur über die medikamentöse Schmerzbehandlung.
Auch in den Hospizen oder Palliativstationen hat neben der psychischen Betreuung der Sterbenden die Schmerzbehandlung einen großen Stellenwert.

 

Externer Link, wird in einem neuen Browserfenster geöffnet - Chronischer Schmerz

  
  
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